GPT-6 bringt interaktive Oberflächen in den ChatGPT-Chat
OpenAI startet weltweit den Rollout von GPT-6 mit Intelligent UI in ChatGPT. Antworten können neben Text auch Grafiken, Formulare und andere interaktive Elemente enthalten; der Zugang wird nach Tarif gestaffelt. GPT-6 war für zahlende ChatGPT-Kunden bereits im Vormonat eingeführt worden. Seit dem 7. Oktober 2026 beginnt OpenAI mit dem weltweiten Rollout der Version mit Intelligent UI im Chat-Tab für Plus, Pro, Business und Enterprise.
Anthropic stellt Claude Haiku 5.5 mit niedrigeren API-Preisen vor
Claude Haiku 5.5 ist Anthropics neues Modell für schnelle Aufgaben mit hohem Anfragevolumen. Bis zu 100.000 Tokens kostet die API 0,10 US-Dollar pro Million Eingabe- und 0,50 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Anthropic positioniert Haiku 5.5 für Anwendungen wie Zusammenfassungen, Klassifizierungen, Datenbankabfragen und den Einsatz von Subagenten. Der Preis gilt für Prompts mit bis zu 100.000 Tokens.
Google öffnet den SynthID-Detektor für alle Nutzer
Googles SynthID-Detektor ist nun öffentlich zugänglich und prüft Bilder, Videos und Audio auf bestimmte unsichtbare KI-Wasserzeichen. Die Nutzung ist kostenlos, erfordert aber ein Konto. Der Detektor steht auf synthid.com bereit. Dateien lassen sich per Upload oder Drag-and-drop prüfen.
Microsoft startet den Vorverkauf des Surface Laptop Ultra
Microsoft bietet das 15-Zoll-Notebook mit NVIDIAs RTX Spark ab 2.899 Euro zur Vorbestellung an. Je nach Ausstattung gibt es bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher; die Auslieferung soll am 16. Oktober 2026 beginnen. Das Surface Laptop Ultra kombiniert eine ARM-basierte Grace-CPU mit einer Blackwell-Grafikeinheit von NVIDIA. Microsoft bietet den RTX Spark mit 18 oder 20 Prozessorkernen an; die GPU verfügt je nach Ausführung über 5.120 oder 6.144 Shaderkerne.
Ecosia wechselt von Mistral zu Open-Weight-Modellen
Ecosia beendet die Zusammenarbeit mit Mistral für seine KI-Funktionen und bindet künftig Modelle über die Plattform Melious ein. Nach Angaben von Ecosia-Gründer Christian Kroll sanken dadurch die laufenden Kosten ungefähr um die Hälfte. Der Wechsel folgt auf eine weitere Umstellung im vergangenen Mai: Damals ersetzte Ecosia OpenAI durch das französische Unternehmen Mistral.