Das Quartal endete am 31. August 2026. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf berichteter Basis um 4 Prozent und währungsbereinigt um 5 Prozent. Die Bruttomarge stieg um 60 Basispunkte auf 42,8 Prozent, vor allem wegen geringerer Lager- und Logistikkosten. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten gingen um 3 Prozent auf 3,9 Milliarden US-Dollar zurück. Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug 0,48 US-Dollar; der Nettogewinn lag bei 0,7 Milliarden US-Dollar und damit 2 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Erlöse der Marke Nike beliefen sich auf 11,0 Milliarden US-Dollar und sanken um 4 Prozent. Rückgänge in Greater China und EMEA wurden teilweise durch Wachstum in Nordamerika ausgeglichen. Im Direktgeschäft gingen die Einnahmen um 8 Prozent auf berichteter Basis zurück: Die digitalen Verkäufe fielen um 13 Prozent, die Erlöse aus Nike-eigenen Geschäften um 5 Prozent. Converse setzte 263 Millionen US-Dollar um, ein Minus von 28 Prozent in allen Regionen. Der Großhandelsumsatz der Marke Nike sank um 1 Prozent auf 6,8 Milliarden US-Dollar.
Mit Pace will Nike das Betriebsmodell verändern und die unternehmensweite Umsetzung seiner Sportstrategie ausweiten. Das Programm baut auf dem im März 2026 angekündigten Kostenanpassungsplan auf. Vorgesehen sind unter anderem eine Modernisierung der globalen Lieferkette, ein neuer Campus in Indien, eine Neuordnung in drei geografische Regionen und eine weitere Verschlankung der Organisation. Nike beziffert die kumulierten Einsparungen bis zum Geschäftsjahr 2031 auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar.
Den erwarteten Einsparungen stellt Nike Vorsteueraufwendungen von rund 1,0 Milliarden US-Dollar bis zum Geschäftsjahr 2031 gegenüber, vor allem für Personalkosten. Zusätzlich hatte der Konzern im Geschäftsjahr 2026 bereits rund 0,3 Milliarden US-Dollar an Abfindungskosten verbucht. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Nike Aufwendungen von rund 0,3 Milliarden US-Dollar. Die Einsparungsschätzung berücksichtigt laut Unternehmen weder diese erwarteten Aufwendungen noch mögliche spätere Reinvestitionen. Zum 31. August lagen die Lagerbestände bei 7,8 Milliarden US-Dollar, 3 Prozent niedriger als im Vorjahr.
