Die neue Pi-Version reduziert laut Pi den Prompt-Verbrauch des Codemodes um etwa 40 Prozent. Bei aktivem Codemode und den Standardwerkzeugen sinkt eine Anfrage mit GPT-5.6 demnach von rund 5.300 auf 3.300 Tokens. Auch Fehlermeldungen wurden angepasst: Sie nennen bei ungültigen Werkzeug- oder Modellaufrufen mögliche Alternativen oder erklären, wie ein Skript den Fehler beheben kann.
Neu ist außerdem die Bildgenerierung in Codemode-Skripten. Dafür steht die Funktion models.generateImages() bereit, die Bildmodelle mit den Zugangsdaten der laufenden Sitzung aufruft und Bilddaten als Base64-Blöcke zurückgibt. Die Nutzung zählt wie models.classify() zu den Sitzungskosten. Erweiterungen können die Funktion über ctx.modelRegistry.generateImages() ansprechen.
Pi stellt die Terminal-Oberfläche nun standardmäßig im Vollbild dar. Wer den üblichen Scrollback des Terminals behalten möchte, kann tuiMode auf „regular“ setzen oder Pi mit --tui-mode regular starten. Die Einstellung quietStartup: „header“ lässt beim Start die Versions- und Schlüsselhinweise sichtbar, blendet aber die Modell-Scope-Zeile und die Liste geladener Ressourcen aus.
Auch Anmeldung und MCP-Verbindungen erhalten Änderungen. Pi bietet unter /login eine Anmeldung mit Radius an und kann anschließend die Konfiguration des Radius-MCP-Servers in der globalen mcp.json einrichten. Für Anthropic gibt es eine Copy-Code-Anmeldung, die für Fälle gedacht ist, in denen der Browser auf einem anderen Rechner läuft. MCP-OAuth-Zugangsdaten werden künftig nach Servername und URL getrennt gespeichert. Neu ist zudem die Einstellung oauth.authServerMetadataUrl: Sie ermöglicht, für einen MCP-Server ein bestimmtes OAuth-Metadatendokument vorzugeben, statt die automatische Erkennung zu verwenden.
