Data Bot soll Mitarbeitenden Antworten auf Datenfragen ermöglichen, ohne dass das kleine Data-Science-Team jede Anfrage selbst bearbeiten muss. Nach Angaben von SpaceXSI kann der Bot das interne Daten-Warehouse abfragen, Analysen durchführen und Ergebnisse in der jeweils gewünschten Form aufbereiten. Teams können ihn außerdem in Slack-Kanäle aufnehmen, wo er Fragen beantwortet und sich an laufenden Aufgaben beteiligt.
Das Team vermittelt dem Bot seine Arbeitsweise über sogenannte Skills. Dazu gehören Definitionen wichtiger Kennzahlen wie aktive Nutzer und Umsatz samt den zugehörigen Tabellen und Abfrageregeln. Weitere Vorgaben betreffen die Untersuchung von Veränderungen bei Kennzahlen, etwa nach Segmenten oder Regionen, sowie Prüfungen auf Feiertage und Änderungen bei der Datenerfassung. Auch Abläufe für A/B-Tests, Visualisierungen, Dashboards und Datenmodelle sind Teil dieser Skills.
Data Bot kann laut SpaceXSI zudem gemeinsames Wissen aus der täglichen Nutzung speichern. Das können Zuständigkeiten für Datenpipelines oder Erkenntnisse aus früheren Analysen sein. Neue Einträge werden zunächst den Verantwortlichen des Team Bots zur Prüfung vorgelegt. Sie können entscheiden, ob das Wissen übernommen und mit allen Nutzenden geteilt wird.
Als Beispiel nennt SpaceXSI den Product Manager Kevin Niparko. Er kann dem Bot Fragen zur Produktnutzung stellen und in derselben Unterhaltung nachhaken. Die Antworten lassen sich an seine Vorlieben anpassen: Niparko erhält laut SpaceXSI eine knappe Zusammenfassung mit einem Diagramm. So kann er auch Fragen untersuchen, für die zuvor ein Dashboard oder eine eigene Analyse nötig gewesen wäre.
Data Bot unterscheidet sich laut SpaceXSI von persönlichen Bots dadurch, dass die Skills vom Data-Science-Team gepflegt werden und allen Nutzenden zugutekommen. Die Beschreibung stammt von SpaceXSI und schildert den Einsatz innerhalb des Unternehmens; Angaben zu einer allgemeinen Verfügbarkeit von Data Bot macht sie nicht.
