Die Anzeigen im KI-Modus werden laut Google nun in Australien, Kanada, Indien, Kenia, Malaysia, Neuseeland, Nigeria, Pakistan, den Philippinen und Singapur ausgeweitet. Sie erscheinen damit nicht nur neben oder unter KI-Übersichten, sondern auch innerhalb der KI-gestützten Suche. Für Brasilien, Mexiko und Großbritannien plant Google den Ausbau noch im laufenden Jahr.
In den USA erweitert Google die Werbung außerdem auf weitere Schritte eines KI-Dialogs. Wer nach einer ersten Anfrage zusätzliche Fragen stellt, kann auch in den Antworten darauf passende Anzeigen sehen. Google zufolge sollen sämtliche Einblendungen klar als „gesponsert“ gekennzeichnet sein.
Google gibt an, dass Nutzerinnen und Nutzer die Anzeigen gut annehmen. Die Klickraten in KI-Antworten seien bereits mit denen auf klassischen Suchergebnisseiten vergleichbar. Philipp Schindler, Chief Business Officer von Google, führte dies auch darauf zurück, dass viele Nutzer die Anzeigen als relevant empfänden.
Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines schwächeren Wachstums der Einnahmen aus dem Suchgeschäft. Nach der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen sank der Aktienkurs der Google-Mutter Alphabet deutlich. Gleichzeitig meldete Alphabet für das dritte Quartal einen Umsatz, der 25 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums lag.
