Mit Ask YouTube lassen sich Fragen in natürlicher, ausführlicher Form stellen, statt nur einzelne Suchbegriffe einzugeben. Die Funktion soll passende Ergebnisse liefern, die sich anschließend durch weitere Fragen verfeinern lassen. Das Gespräch mit der Suche kann laut YouTube sowohl per Texteingabe am Smartphone als auch per Sprachbefehl auf einem Smart-TV geführt werden. Der Rollout gilt derzeit für Nutzer in den USA und umfasst Mobilgeräte, das Web sowie Smart-TVs.
Die Suche wird auch auf den Wiedergabeseiten von Videos erweitert. Bei regulären Videos ist Ask YouTube dort bereits seit dem vergangenen Jahr verfügbar; auf Smart-TVs kam die Funktion vor einigen Monaten hinzu. Zuschauer sollen künftig auch während des Ansehens von YouTube Shorts und Livestreams zusätzliche Kontextinformationen abrufen können. Dafür müssen sie das laufende Kurzvideo oder den Stream nicht verlassen. Diese Erweiterung für Shorts und Livestreams soll in Kürze starten.
Damit verbindet YouTube die Suche stärker mit dem laufenden Video: Fragen können sich auf Inhalte beziehen, die gerade angesehen werden, und die Antwortsuche bleibt auf der Wiedergabeseite. Für die Verfügbarkeit außerhalb der USA gibt es bislang keinen genannten Zeitpunkt. Auch eine Freischaltung für weitere Sprachen ist noch nicht angekündigt. Der aktuelle Start umfasst zwar mehrere Zugangswege, die regionale Verfügbarkeit bleibt nach den vorliegenden Angaben jedoch auf die USA beschränkt. Ask YouTube ist damit nicht als weltweiter Start beschrieben, sondern als Einführung für US-Nutzer auf Mobilgeräten, im Web und auf Smart-TVs.
