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Google Antigravity hilft bei der Suche nach einem antimikrobiellen Peptid

Google DeepMind beschreibt einen Forschungsablauf, der Google Antigravity und das Modell ProtNLM zur Suche nach antimikrobiellen Peptiden kombiniert. Ein rechnerisch ausgewählter Kandidat wird derzeit im Labor überprüft.

Symbolbild: Google Antigravity hilft bei der Suche nach einem antimikrobiellen Peptid
Symbolbild · KI-generiert

Die Suche nach neuen Antibiotika ist angesichts zunehmender antimikrobieller Resistenzen ein wichtiges Forschungsfeld. Google DeepMind zeigt, wie Forschende mit der agentischen Entwicklungsplattform Google Antigravity Proteinsequenzen durchsuchen, Kandidaten strukturell bewerten und ihre Auswahl priorisieren können. Die Plattform bündelt dabei laut Google DeepMind Schritte, die zuvor über mehrere Datenbanken verteilt waren, in einer gemeinsamen Arbeitssitzung.

Für die Suche kommt ProtNLM zum Einsatz. Das Modell leitet mögliche biologische Funktionen aus Aminosäuresequenzen ab und kann so bislang nicht charakterisierte Einträge in der Proteindatenbank UniProt annotieren. Der beschriebene Ablauf setzt bei Millionen solcher Sequenzen an und grenzt sie anhand eines Forschungsziels ein: Gesucht wurden neue antimikrobielle Peptide in Streptococcus pseudopneumoniae.

Dabei identifizierte das Team ein Bakteriozin mit der UniProt-ID A0A0U0D591. Das Peptid ist 97 Aminosäuren lang und gehört zur Lactococcin-972-Familie. Für die Prüfung der Neuheit wurde die Sequenz mit kuratierten Einträgen in Swiss-Prot verglichen. Über den EMBL-EBI-NCBI-BLAST-Dienst fand sich laut der beschriebenen Analyse kein bedeutender Sequenzhomolog unter den manuell geprüften Proteinen.

Zusätzlich ließ das Team ein 3D-Modell aus der AlphaFold Protein Structure Database mit experimentell bestimmten Strukturen vergleichen. Die Struktur ähnelte der eines bekannten Bakteriozins und stützte damit die Funktionsvorhersage von ProtNLM. Google DeepMind ordnet dem Kandidaten vorhergesagte Aktivität gegen Erreger zu, die an Atemwegsinfektionen beteiligt sind. Ob sich diese rechnerischen Hinweise im Experiment bestätigen, wird derzeit durch eine Laborvalidierung untersucht.

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💡 Tipp: Wenn du an antimikrobiellen Peptiden forschst, kannst du den beschriebenen Ablauf zur computergestützten Auswahl von Kandidaten nutzen; ihre Aktivität muss anschließend im Labor geprüft werden.

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Quellen

KI-erstellter Artikel: Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa die Seite des Herstellers), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung gibt sie nicht ab. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung. Fehler? Sag uns im Discord Bescheid.

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