Die neue Fassung konzentriert sich zunächst auf zentrale Funktionen. Epic hat die Architektur für Downloads und Store-Oberfläche neu aufgebaut und die Spielebibliothek überarbeitet: Titel erhalten eigene Detailseiten mit Status, Aktivitäten und Steuerungsoptionen. Spiele lassen sich in Raster- oder Listenansicht anzeigen, Sammlungen und Favoriten anpassen sowie Bibliotheken anderer PC-Dienste verknüpfen. Eine Suche mit Filtern, eine detaillierte Download-Übersicht und ein Warenkorb sind ebenfalls enthalten. Party- und Sprach-Chats verbinden Fortnite, den Store und die App plattformübergreifend.
Epic zufolge konnte ein kleines Team die Codebasis mithilfe von KI neu schreiben. Martin Keely, General Manager des Epic Games Store, beschrieb den Einsatz gegenüber IGN als Werkzeug zum Entwickeln und Prüfen neuer Funktionen. Das Unternehmen gibt an, der Launcher starte vom Kaltstart bis zum Laden der Store-Seite 46 Prozent schneller als Steam. Ein externer Dienstleister habe diese Messwerte nach Angaben von Epic überprüft.
Die Preview ist als erste Version noch nicht fertig. Nutzer berichten von eingefrorenen Fenstern, nicht funktionierenden Schaltflächen und fehlerhaft angezeigten Symbolen; außerdem fehlen nach ihren Angaben Funktionen. Epic bittet um Rückmeldungen über einen Feedback-Button. Epic-Accounts, gekaufte und installierte Spiele sowie Cloud-Spielstände werden automatisch übernommen. Entwicklern und Turnierspielern empfiehlt das Unternehmen, während der Preview zunächst den bisherigen Launcher weiterzuverwenden.
Mit der Linux-Version bereitet Epic auch Unterstützung für Fortnite vor. Das Spiel soll über Proton laufen; dafür überarbeitet Epic Easy Anti-Cheat und stimmt sich laut Caschys Blog mit Maintainern von Linux-Distributionen ab. Sobald die Voraussetzungen erfüllt sind, soll Fortnite über den Launcher für Linux verfügbar werden. Die überarbeitete Unterstützung für Easy Anti-Cheat soll danach auch anderen Spieleentwicklern offenstehen.
