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Bericht zeigt, wie US-Kunstmuseen KI einsetzen

Ein Bericht von Remuseum beschreibt KI-Projekte an sieben großen US-Kunstmuseen – von Besucher-Chatbots bis zur Unterstützung kuratorischer Aufgaben. Zugleich wirft die Debatte die Frage auf, wie Museen mit den Folgen der Technologie umgehen.

Symbolbild: Bericht zeigt, wie US-Kunstmuseen KI einsetzen
Symbolbild · KI-generiert

Der Bericht „Five Ways AI Can Humanise Museums“ stammt von Stephen Reily, dem Gründungsdirektor von Remuseum. Anhand von Fallbeispielen aus sieben großen US-Kunstmuseen stellt er mögliche Einsatzfelder für KI vor. Dazu zählen die Kommunikation mit Besuchern, Marketing und Fundraising sowie der Zugang zu digitalen Sammlungsdaten. Auch bei der Zusammenarbeit mit Sponsoren, der Schulung von Beschäftigten und der Interpretation von Kunstwerken kam KI zum Einsatz.

Ein Beispiel betrifft das Toledo Museum of Art: Das Haus zeigte 2023 „Machine Auguries“, eine Klang- und Lichtinstallation der britischen Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg. Das Werk erzeugt mithilfe von KI einen simulierten Vogelgesang zur Morgendämmerung. Es soll zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Technologie und Natur anregen. Der Bericht führt Künstlerresidenzen mit neuen Technologien als einen Weg an, digitale Kunst und die kreativen Möglichkeiten solcher Werkzeuge zu vermitteln.

Der Blick auf Kunst, die KI nicht nur als Werkzeug verwendet, sondern selbst zum Thema macht, erweitert diese Perspektive. Solche Arbeiten können erfahrbar machen, wie Technologie wirkt und welche Rolle KI-Systeme in der Gesellschaft spielen. Museen werden damit zu Orten, an denen Besucher neue Technologien nicht nur vorgeführt bekommen, sondern sich auch kritisch mit ihnen beschäftigen können.

Der Bericht möchte Museen praktische Beispiele für den Einsatz von KI vermitteln und Vorbehalte in der Branche abbauen. Als mögliche Sorge nennt er den Verlust von Arbeitsplätzen. Die im Bericht angeführte Antwort lautet, dass mehr Publikumsinteresse Beschäftigung in Museen sichern und ausbauen könne. Diese Begründung geht jedoch nicht unmittelbar auf die Befürchtung möglicher Stellenverluste ein. Zugleich stellt sich die grundsätzliche Frage, für wen Museen relevant sind und welche Aufgaben sie erfüllen sollen. Der Bericht legt den Schwerpunkt auf neue Verbindungen zum Publikum; die Bedeutung von Museen für die Bewahrung kulturellen Erbes bleibt Teil der Debatte.

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