Skip to content
← Alle KI-News
Aionity · KI-NewsBusiness

Medienhäuser setzen stärker auf KI, doch der Geschäftsnutzen bleibt schwer messbar

Der KI-Reifegrad-Report 2026 zeigt: In deutschen Medienhäusern sind KI-Strategien verbreiteter, doch belastbare wirtschaftliche Ergebnisse bleiben selten. Besonders bei Nutzerbindung und Kosteneinsparungen liegen Erwartungen und gemessene Effekte auseinander.

Symbolbild: Medienhäuser setzen stärker auf KI, doch der Geschäftsnutzen bleibt schwer messbar
Symbolbild · KI-generiert

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und Retresco stützen den Report auf eine Befragung von 114 Führungskräften und KI-Verantwortlichen. Sie fand von April bis Juni 2026 statt. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil der Medienhäuser mit KI-Strategie um 19 Prozentpunkte auf 79 Prozent. Gleichzeitig nennen 49 Prozent Infrastruktur und Integration als technische Hindernisse; im Vorjahr waren es 28 Prozent.

Zwar haben 61 Prozent der Medienhäuser Kennzahlen für ihre KI-Arbeit festgelegt, das sind 41 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Nur 20 Prozent ermitteln jedoch den Return on Investment (ROI) oder andere Kennzahlen mit belastbaren Zahlen. Der Report hält fest, dass einzelne Pilotprojekte und wahrgenommene Zeitersparnisse allein keine nachhaltige Veränderung belegen. Häufig seien Ziele allgemein gehalten und Anwendungen voneinander getrennt eingeführt.

Am deutlichsten zeigen sich messbare Effekte bei effizienteren Abläufen: 92 Prozent erwarten schnellere Prozesse, bessere Workflows und Entlastung der Beschäftigten; 80 Prozent haben solche Veränderungen in Redaktionen beobachtet. Bei Kosteneinsparungen stehen einer Erwartung von 63 Prozent bislang 20 Prozent mit gemessenen Ergebnissen gegenüber. Neue Formate und Erlösmodelle erwarten 62 Prozent, während 31 Prozent entsprechende Ergebnisse verzeichnen. Verbesserte inhaltliche Qualität erwarten 60 Prozent; 32 Prozent haben sie nachweislich erfasst.

Auch bei der Nutzerbindung bleibt eine große Lücke: 53 Prozent rechnen damit, sie durch personalisierte oder interaktive Angebote zu erhöhen, gemeldet werden entsprechende Erfolge von 14 Prozent. Zugleich schreiben inzwischen 54 Prozent der Befragten agentischer KI strategische Bedeutung zu, nach 34 Prozent im Vorjahr. Beim Thema Reichweite berichten 38 Prozent von deutlichen Rückgängen, 37 Prozent sehen keine wesentliche Veränderung und 25 Prozent können die Entwicklung derzeit nicht zuverlässig bewerten. Der Report betont, dass KI-Strategien neben Anwendungen auch Infrastruktur, Daten, Prozesse und Organisation umfassen müssen.

War der Artikel hilfreich?

💡 Tipp: Wenn du in einem Medienhaus KI-Projekte steuerst, kannst du konkrete Ziele und Kennzahlen festlegen und Effekte anhand belastbarer Zahlen messen.

Frag Aiory dazu Aiory liest den Artikel und beantwortet deine Fragen dazu.

Quellen

KI-erstellter Artikel: Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa die Seite des Herstellers), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung gibt sie nicht ab. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung. Fehler? Sag uns im Discord Bescheid.

Alle KI-Meldungen live im Discord Die wichtigsten auch auf X und Bluesky.

← Alle KI-News

Fragen? Einfach mitreden – im Discord.

Discord ist ein kostenloser Gruppenchat. Dort kannst du nachfragen, was eine Meldung bedeutet, eigene Fragen stellen und dich mit anderen austauschen – ganz ohne Vorwissen. Wir fangen gerade erst an: Schau gern vorbei und sag Hallo.