Skip to content
← Alle KI-News
Aionity · KI-NewsForschung

Alibaba stellt QwenGyre für lang laufendes Agententraining vor

QwenGyre soll das Training von Coding-Agenten über stundenlange Aufgaben effizienter organisieren. Das Framework verschiebt GPUs zwischen Ausführung und Training und verarbeitet verzweigte Agentenverläufe als begrenzte Trainingsdaten.

Symbolbild: Alibaba stellt QwenGyre für lang laufendes Agententraining vor
Symbolbild · KI-generiert

Alibaba zufolge ist QwenGyre ein Online-Reinforcement-Learning-Framework, kein eigenes Modell. Es richtet sich an Aufgaben, bei denen Agenten über Stunden hinweg mit Modellen und Werkzeugen interagieren und dabei annähernd eine Million Tokens verarbeiten. Getestet wurde das System mit Qwen 3.6 122B und Qwen 3.8 2.4T. Die Rollouts umfassten laut den Angaben im Mittel etwa 700.000 Tokens. Für die Experimente kamen Claude Code 2.1.220 als Ausführungsumgebung sowie Megatron für das Training und SGLang für die Rollouts zum Einsatz.

Kern des Systems ist eine elastische Zuordnung der GPUs. Sie werden in Zellen organisiert, die entweder Agentenläufe ausführen oder an einer vollständigen Trainingsreplik arbeiten können. Wenn genügend laufende Aufgaben von den übrigen Zellen versorgt werden, wechselt eine Zelle vom Rollout zum Training. Die Ausführungsumgebung muss dafür nicht angehalten werden; Modellaufrufe werden über einen Proxy weitergeleitet. Beim Wechsel können zwischengespeicherte Kontextblöcke übertragen werden. Ein Rollenwechsel vom Rollout zum Training dauerte durchschnittlich 8,52 Sekunden, in die Gegenrichtung 3,46 Sekunden.

Das zweite Element betrifft die Trainingsdaten. Weil Agenten Kontexte zusammenfassen, Unteragenten starten und Wiederholungen ausführen können, entstehen verzweigte Verläufe mit gemeinsam genutzten Abschnitten. QwenGyre speichert diese als Trajektorienbäume und begrenzt die Auswahl auf höchstens fünf Verläufe pro Ausführung. Gemeinsame Ziele werden nur einmal gezählt; trainiert werden nur vom Modell erzeugte Tokens. Auch abgebrochene Läufe können anhand ihres erhaltenen Arbeitsstands bewertet werden. Evaluatorfehler fließen nicht als Belohnung von null ein.

In den Tests mit gleichen GPU-Budgets und vergleichbarer Verzögerung lag QwenGyre je nach Vergleich und Aufgabe um den Faktor 1,38 bis 1,78 vor Async und um 1,21 bis 1,85 vor Colocate. Auf TerminalBench erreichte es gegenüber Colocate den höchsten genannten Geschwindigkeitsfaktor von 1,85. Beim Modell Qwen 3.8 2.4T benötigten 48 Trainingsschritte 75,42 Stunden; Async kam auf 134,55 Stunden, Colocate auf 91,47 Stunden. Die Passrate auf NL2RepoBench stieg in diesem Lauf von 52,48 auf 58,54 Prozent.

War der Artikel hilfreich?

Einzelne Quelle. Wir haben diese Meldung bisher nur bei einem Medium gefunden.

Frag Aiory dazu Aiory liest den Artikel und beantwortet deine Fragen dazu.

Quellen

KI-erstellter Artikel: Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa die Seite des Herstellers), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung gibt sie nicht ab. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung. Fehler? Sag uns im Discord Bescheid.

Alle KI-Meldungen live im Discord Die wichtigsten auch auf X und Bluesky.

← Alle KI-News

Fragen? Einfach mitreden – im Discord.

Discord ist ein kostenloser Gruppenchat. Dort kannst du nachfragen, was eine Meldung bedeutet, eigene Fragen stellen und dich mit anderen austauschen – ganz ohne Vorwissen. Wir fangen gerade erst an: Schau gern vorbei und sag Hallo.