Auch bei 15-jährigen Festhypotheken meldet Freddie Mac einen Anstieg: Der Durchschnitt erreichte 6,60 Prozent nach 6,42 Prozent in der Vorwoche. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag dieser Zinssatz bei 5,55 Prozent. Die Werte beziehen sich auf den US-Markt und sind Wochenmittel, keine einzelnen Kreditangebote.
Freddie Mac erstellt die Angaben im Rahmen der Primary Mortgage Market Survey (PMMS). Grundlage sind Zinssätze aus Tausenden von Kreditanträgen, die Kreditgeber über Loan Product Advisor an das Unternehmen übermitteln. Erfasst werden Anträge für Immobilienkäufe, die den Kriterien der Erhebung entsprechen. Dazu zählen wöchentliche konventionelle Finanzierungen für Einfamilienhäuser innerhalb der von der FHFA festgelegten Kreditlimits.
Die Erhebung umfasst Angebote von Kreditgenossenschaften, Geschäftsbanken und Hypothekenfinanzierern. Die Wochenwerte bilden die Zinssätze ab, die von Donnerstag bis Mittwoch für die erfassten Anträge angeboten wurden. Freddie Mac veröffentlicht die Ergebnisse normalerweise donnerstags um 12 Uhr Eastern Time. Die Angaben sind somit nicht der Zinssatz eines bestimmten Tages und beziehen sich auch nicht auf bereits abgeschlossene Finanzierungen.
Freddie Mac veröffentlicht in der aktuellen PMMS keine Durchschnittswerte für variable Hypothekenzinsen oder Gebühren und Punkte. Das Unternehmen begründet den Verzicht auf Gebühren- und Punktedaten damit, dass Kreditgeber diese Angaben im verwendeten Verfahren nicht immer bereitstellen müssen. Variable Zinssätze wurden aus der Erhebung genommen, nachdem Freddie Mac die Datenerfassung im November 2022 auf Antragsdaten aus Loan Product Advisor umgestellt hatte. Die veröffentlichten Werte bilden daher vor allem Festhypotheken ab.
