Im Zentrum der Prüfung steht eine Ausnahmeregelung, die Binance den Krypto-Dienstleistungsbetrieb in Europa ohne eine passende MiCA-Lizenz ermöglicht. Die EU-Regulierungsbehörden sollen untersuchen, ob Binance diese Möglichkeit nutzt.
Neu ist, dass die Ausnahme und die Lizenzfrage nun nach bisherigen Berichten im Fokus der Aufsicht stehen. Parallel dazu setzt sich die ESMA für stärkere Befugnisse zur Durchsetzung der MiCA-Regeln ein. Ob sich die Nutzung der Ausnahme für Binance ändert, ist den vorliegenden Angaben zufolge offen.
Bereits am 29. September 2026 ging es bei der ESMA um eine stärkere Aufsicht im Rahmen von MiCA. Damals standen unter anderem die Widerstandsfähigkeit von CASPs, Outsourcing, Reverse Solicitation und einheitliche Meldungen im Fokus.
