Mit der Natural Language Search sollen Interessierte ihre Wünsche künftig in Alltagssprache eingeben können, statt starre Filter auszuwählen. Als Beispiel nennt immowelt eine ruhige Drei-Zimmer-Wohnung mit guter Innenstadtanbindung. Die KI soll den Kontext der Anfrage auswerten und personalisierte Treffer liefern. Der Start der Funktion ist für 2027 vorgesehen.
Für gewerbliche Anbieter kündigt immowelt einen AI Assistant im ProTool an. Die Software soll Makler beim Portfolio-Management unterstützen, die Leistung ihrer Inserate sichtbar machen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten. Ein weiteres Werkzeug namens Listing Enrichment soll fehlende Objektangaben ergänzen und vereinheitlichen. Nach Darstellung des Unternehmens sollen dadurch Exposés vollständiger und Objekte auf dem Marktplatz besser auffindbar werden.
Auch eingehende Interessentenanfragen sollen künftig strukturierter aufbereitet werden. Vermieter und Verkäufer könnten mit Zustimmung der Suchenden Informationen dazu erhalten, wer sich bewirbt, wie gut das Profil zum Objekt passt und welche Rahmenbedingungen plausibel erscheinen. immowelt will damit die Auswahl von Bewerbern erleichtern, insbesondere bei vielen Anfragen zu einem Objekt.
Zudem will sich immowelt stärker in Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT und Google AI Overviews positionieren. Das Unternehmen beschreibt dafür drei Rollen: Es möchte strukturierte Immobilieninformationen für externe Systeme bereitstellen, bei konkretem Interesse auf das eigene Portal verweisen und perspektivisch Hilfestellungen direkt in ausgewählten KI-Produkten anbieten. Die Ankündigungen ordnet immowelt dem Ausbau der Plattform zu einem KI-nativen Marktplatz zu. Die vorgestellten Funktionen richten sich an Suchende und Immobilienprofis; für die natürlichsprachliche Suche nennt das Unternehmen 2027 als geplanten Zeitpunkt.
