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Okta und Partner starten Allianz für die Sicherheit von KI-Agenten

Okta hat mit zwölf Unternehmen die Blueprint Alliance gegründet. Die Gruppe will eine gemeinsame Referenzarchitektur entwickeln, mit der Organisationen KI-Agenten erfassen, ihre Zugriffe begrenzen und ihren Einsatz steuern können.

Symbolbild: Okta und Partner starten Allianz für die Sicherheit von KI-Agenten
Symbolbild · KI-generiert

Zur Allianz gehören neben Okta Amazon Web Services (AWS), CrowdStrike, Databricks, Docker, Google Cloud, Lovable, Proofpoint, Salesforce, ServiceNow, Wiz und Zscaler. GE Appliances und World Central Kitchen wirken als strategische Berater mit. Nach Angaben von Okta soll die Allianz Unternehmen dabei unterstützen, ihre Agenten als zusammenhängendes und gesteuertes System zu betreiben. Die Architektur richtet sich an unterschiedliche Agenten: von internen Anwendungen bis zu Angeboten für Kunden und Partner, auch über Organisationsgrenzen hinweg.

Die beteiligten Unternehmen haben gemeinsame Leitlinien für den Schutz der Agenten vereinbart. Jeder Agent soll eine eigene Identität erhalten, und seine Zugriffsrechte sollen auf die jeweilige Aufgabe beschränkt sein. Wenn Agenten Aufgaben an weitere Agenten delegieren, soll dies nachvollziehbar bleiben. Die Gruppe nennt außerdem laufende Beobachtung des Verhaltens, eine sofortige und umkehrbare Eindämmung sowie eine Governance, die mit der Entwicklung von KI Schritt hält.

Die Referenzarchitektur baut laut Okta auf einem Blueprint auf, den das Unternehmen erstmals im März 2026 vorgestellt hatte. Die erweiterte Fassung soll als offene Architektur mit mehreren Anbietern vier Fragen abdecken: Welche Agenten gibt es, worauf können sie zugreifen, was tun sie und wie lässt sich auf ihr Verhalten reagieren? Dazu zählt, Agenten aus internen Entwicklungen, SaaS-Angeboten und Drittanwendungen zu finden und zu registrieren. Für jeden soll eine verantwortliche Person oder ein zuständiges Team benannt werden. Okta nennt außerdem fortlaufende Prüfungen auf Schwachstellen und Fehlkonfigurationen.

Bei den Zugriffsregeln geht es der Allianz zufolge um begrenzte Berechtigungen statt dauerhaft eingeräumter Rechte. Auch sollen Zuständigkeiten und Berechtigungen regelmäßig überprüft werden. Okta verweist auf eine Prognose von Gartner, nach der ein Fortune-500-Unternehmen weltweit bis 2028 im Schnitt mehr als 150.000 Agenten einsetzen könnte. Zugleich seien nur 13 Prozent der Organisationen der Ansicht, über eine geeignete Governance für KI-Agenten zu verfügen. Die Allianz will mit ihrer Architektur auf diese Herausforderungen reagieren; wie die einzelnen Anbieter sie technisch umsetzen, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

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Quellen

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