Schmidt Sciences hat die Fellows der Kohorte 2026 seiner AI2050-Initiative bekannt gegeben. Das philanthropische Programm von Eric und Wendy Schmidt soll Forschung zu schwierigen Fragen der künstlichen Intelligenz unterstützen. Die Fellows richten ihre Arbeit an der Frage aus, wie KI bis 2050 einen großen gesellschaftlichen Nutzen entfalten könnte. Fünf der Ausgezeichneten sind Mitglieder der MIT-Fakultät, zwei weitere sind Alumni des Instituts.
Sendhil Mullainathan ist Professor für Wirtschaftswissenschaften sowie für Elektrotechnik und Informatik am MIT. Sein AI2050-Projekt untersucht, wie sich von KI erkannte Muster in überprüfbare Theorien übersetzen lassen. Mullainathan forscht an der Schnittstelle von Algorithmen und menschlichem Verhalten und ist an der Gründung des Forschungszentrums The Bike Shop@MIT beteiligt, das auf stärker menschenorientierte KI zielt.
Die Projekte der Early Career Fellows Alex Damian und Bailey Flanigan befassen sich mit unterschiedlichen Anwendungsfeldern. Damian, Assistant Professor für Mathematik, untersucht wirksames Training von KI-Modellen. Seine Forschung behandelt die mathematischen Grundlagen von Deep Learning, darunter Optimierungsdynamik und Repräsentationslernen. Flanigan arbeitet an Verfahren, mit denen strukturierte Beiträge aus der Bevölkerung gesammelt werden können, damit Abgeordnete sie bei komplexen Entscheidungen nutzen. Ihre Forschung verbindet unter anderem Algorithmen, Statistik und Methoden der politischen Wissenschaft.
Yunha Hwang ist Assistant Professor am MIT und hat eine gemeinsame Position in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik sowie Biologie. Sie gehört ebenfalls zu den Fellows. In der veröffentlichten Bildbeschriftung werden außerdem Manish Raghavan und die vier genannten Forschenden abgebildet. Das MIT beschreibt Hwangs berufliche Position, nennt im vorliegenden Textauszug aber keine Einzelheiten zu ihrem AI2050-Projekt. Die Initiative AI2050 wurde von Eric Schmidt und James Manyika entwickelt und gemeinsam geleitet.
