Das Label ist für Titel vorgesehen, bei denen generative KI einen großen Teil der Entstehung übernommen hat. Als Beispiele gelten Songs, deren Komposition und Gesang von einer KI erzeugt wurden. Die Kennzeichnung soll direkt auf der jeweiligen Wiedergabeseite sichtbar sein.
Wer das Label antippt, öffnet ein Menü mit zusätzlichen Informationen zum Thema. Damit lässt sich innerhalb der App erkennen, dass ein Titel überwiegend mithilfe generativer KI entstanden ist. Die Hinweise sollen nicht auf YouTube Music beschränkt bleiben, sondern auch in der regulären YouTube-App erscheinen.
YouTube bestimmt gemeinsam mit Musikpartnern, welche Tracks gekennzeichnet werden. Dafür setzt die Plattform nach Angaben aus dem Bericht auch eigene Erkennungstools ein. Für die Kennzeichnung sollen dieselben Grundsätze gelten wie bei Hinweisen auf YouTube selbst. Die Kriterien beziehen sich damit auf die dort geltenden Regeln; konkrete Schwellenwerte für den Anteil generativer KI werden nicht genannt.
