Der Plan richtet sich an akademische Labore an US-Universitäten. Pro Labor sind bis zu 30 Business-Standard-Sitze vorgesehen, für bis zu zwölf Monate und zu 0 US-Dollar pro Person und Monat. Enthalten sind außerdem kommerziell verfügbare OpenAI-Modelle, wobei Nutzungsgrenzen gelten. Für GPT-Rosalind ist zusätzlich eine Trusted-Access-Freigabe erforderlich; API-Zugang ist nicht Teil des Angebots.
Anträge können Principal Investigators und Laborleitungen stellen, wenn ihre Universität keine Enterprise-Vereinbarung mit OpenAI hat. Besteht eine solche Vereinbarung bereits, müssen Labore den Zugangsweg über das Enterprise-Konto ihrer Universität nutzen. In beiden Fällen hängt der Zugang von einer Genehmigung ab. OpenAI prüft nach eigenen Angaben vor der Freigabe die Institution und die Laborleitung sowie das Forschungsvorhaben und den geplanten Einsatz. Außerdem werden Zuständigkeiten für die Aufsicht festgelegt. Überwachung und Durchsetzung der Vorgaben laufen auch nach der Aktivierung des Zugangs weiter.
OpenAI gibt an, dass Forschungsdaten, die über den Plan geteilt werden, standardmäßig nicht zum Training seiner Modelle verwendet werden. Als mögliche Forschungsbereiche nennt das Unternehmen unter anderem Wirkstoff- und Proteindesign, die Erkennung und Überwachung von Krankheiten, Impfstoffe und Immunreaktionen sowie genetische und RNA-Therapien. Ebenfalls aufgeführt sind Landwirtschaft und Tiergesundheit, Ökologie und Naturschutz sowie antimikrobielle Resistenzen.
Auf der Planseite führt OpenAI Beispiele von Zhao Lab an der UCSF, Dr. Mathieu Bourdenx vom Bourdenx Lab und Dr. Brian Hie von der Stanford University und dem Arc Institute auf. Die beschriebenen Anwendungen betreffen unter anderem Forschung zu Wirkstoffeigenschaften, wissenschaftliche Arbeitsabläufe sowie das Ausweiten von Aufgaben rund um Entdeckung und Design. Der Plan verbindet damit den Zugriff auf GPT-Rosalind und weitere OpenAI-Modelle mit einer Prüfung des Labors und seines vorgesehenen Einsatzes; er umfasst jedoch keine API-Nutzung.
