OpenAI beschreibt Third Moment Research als Technologie-Startup, das mit seiner API und Codex selbstverbessernde Agenten entwickelt. Zum Einsatz kommen GPT-6 Astra, GPT-6 Sol und GPT-6.1 Sol für Forschung und Berechnungen. Das Unternehmen prüft Modelle unter anderem in den Bereichen Optimierung, Machine-Learning-Systeme und quantitative Forschung; zusätzlich testet es GPT-6 Luna. Für spezielle Aufgaben nutzt es auch Modelle wie GPT-5.6 Terra.
Ein Beispiel stammt aus der quantitativen Finanzforschung. Codex analysierte Simulationen der Agenten und den dazugehörigen Code. Dadurch sank die Laufzeit eines Backtests mit einem Jahr an US-Aktien-Orderdaten laut OpenAI von ungefähr drei Stunden auf drei bis fünf Minuten. Die Agenten können demnach mit einem Terabyte an Daten, Dokumentation und Forschungscode arbeiten.
Die Agenten sollen längere Arbeitsabläufe selbstständig fortführen können: Laut Mitgründer Adam Khakhar halten sie einen zusammenhängenden Forschungsprozess über mehrere Tage aufrecht. Mitgründer Jeffrey Yan zufolge ist GPT-6.1 Sol das meistgenutzte Modell des Startups, weil es Tokens effizient einsetze. OpenAI berichtet außerdem von einer Tagesnutzung von einer Billion Tokens und von autonomen Forschungssitzungen, die 36 bis 48 Stunden dauern.
Vor Beginn von Simulationen setzt Third Moment die Plattform Daybreak ein, um zu testen, ob Agenten ihre Forschungsumgebungen verlassen und auf das weitere Netzwerk zugreifen können. Als nächstes Ziel nennt das Unternehmen den Ausbau auf Hunderttausende zusammenarbeitende Unteragenten sowie Billionen Tokens über miteinander verknüpfte Experimente hinweg. OpenAI nennt keine Preise oder Kaufmöglichkeiten für das System oder die aufgeführten Modelle.
