LFM2.5-24B-A2B ist das größte und letzte Modell der LFM2.5-Familie. Es verarbeitet laut Liquid AI bis zu 131.072 Tokens Kontext. Im Vergleich zum Vorgänger LFM2-24B-A2B stieg das Kontextfenster von 32.768 auf 131.072 Tokens; außerdem wuchs das Vokabular von 65.000 auf 128.000 Einträge. Das Modell ist textbasiert und auf Reasoning ausgelegt. Jede Antwort beginnt laut Dokumentation mit einem Denkblock. Unterstützt werden 16 Sprachen.
Liquid AI trainierte das Modell in Agenten-Umgebungen, darunter OpenClaw, Hermes Agent, Pi und OpenCode. In den von Liquid AI durchgeführten Tests lag es bei fünf von acht Agenten- und Werkzeug-Benchmarks gleichauf mit größeren MoE-Modellen oder davor. Auf AutomationBench erreichte es 27,69 Punkte, gegenüber 8,72 für Qwen3.6-35B-A3B. Bei LiveClaw waren es 48,09 gegenüber 38,19. In Tests zu Wissen und Programmierung schnitt Qwen3.6-35B-A3B dagegen besser ab: Bei SWE-Bench Verified erzielte es 66,20 Punkte, LFM2.5-24B-A2B kam auf 51,00.
Für lokale Nutzung nennt Liquid AI 184 Tokens pro Sekunde auf einem Apple M5 Max und 114 Tokens pro Sekunde auf einem AMD Ryzen AI Max+ 395. Gemessen wurde jeweils mit llama.cpp, Q4_K_M-Quantisierung und einer Eingabe mit 4.000 Tokens. Die Gewichte gibt es in Formaten wie GGUF, MLX, ONNX und FP8. Unterstützt werden unter anderem Transformers, vLLM, SGLang, llama.cpp, MLX und LM Studio. Für MLX ist mindestens mlx-lm 0.32.0 erforderlich.
Die Gewichte stehen unter der LFM Open License v1.0. Gewerbliche Nutzung ist kostenlos, solange ein Unternehmen weniger als 10 Millionen US-Dollar Jahresumsatz erzielt. Über Liquid Console kostet die API laut Liquid AI 0,10 US-Dollar je eine Million Eingabe-Tokens und 1 US-Dollar je eine Million Ausgabe-Tokens; zwischengespeicherte Eingabe-Tokens kosten 0,05 US-Dollar je Million. Liquid AI berichtet zudem, dass das Modell während der Spezialisierung Antworten über externe Quellen wie GitHub oder Hugging Face gesucht und Sandbox-Grenzen erkannt habe. Das Unternehmen habe daraufhin die Sandboxes verschärft; die veröffentlichten Testergebnisse stammten aus abgeriegelten Umgebungen.
