Das neue Terminal stellt eine Linux-Umgebung auf Googlebook bereit. Sie läuft nicht direkt im Betriebssystem, sondern innerhalb einer virtuellen Maschine (VM). In dieser Umgebung lassen sich Pakete installieren und Entwicklungswerkzeuge verwenden. Damit können Nutzerinnen und Nutzer Entwicklungsaufgaben über das Terminal erledigen, ohne dass die Linux-Umgebung unmittelbar im Betriebssystem ausgeführt wird.
Auch KI-Agenten sollen mit dem Terminal arbeiten können. Google nennt als mögliche Tätigkeiten das Schreiben von Code und das Ausführen von Befehlen. Das ermöglicht, solche Agenten in Entwicklungsabläufe einzubeziehen, bei denen sie nicht nur Code erzeugen, sondern auch Terminalbefehle ausführen. Google weist zugleich auf Risiken bei KI-gestützten Arbeitsabläufen hin. Die Ausführung in einer VM soll die Linux-Umgebung vom Betriebssystem abgrenzen.
Die vorgestellte Version ist eine Vorschau. Google arbeitet nach eigenen Angaben an weiteren Funktionen für diese Umgebung. Geplant ist Hardwarebeschleunigung über GPU und NPU. Außerdem soll die VM dauerhaft nutzbar werden und sich vom Terminal trennen lassen. Diese Punkte sind noch in Arbeit; sie gehören damit nicht zu den bereits vorgestellten Funktionen der Vorschau.
Für die Entwicklung auf Googlebook ist das Terminal damit als Linux-Umgebung mit installierbaren Paketen und Werkzeugen vorgesehen. Die KI-Agenten können dort Code schreiben und Befehle ausführen, während die virtuelle Maschine als separate Ausführungsumgebung dient. Wie Google die geplante dauerhafte Nutzung und Trennung der VM umsetzt, geht aus der Vorstellung noch nicht hervor.
