Zum Inhalt springen
← Alle KI-News
Aionity · KI-NewsRecht & Politik

Wildberger schlägt Steuer auf KI-Umsätze vor

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger möchte Einnahmen aus einer Steuer auf KI-Umsätze für den Umbau des Arbeitsmarkts einsetzen. Er erwartet durch KI mehr Wachstum, zugleich aber Veränderungen bei Berufen und Tätigkeiten.

Symbolbild: Wildberger schlägt Steuer auf KI-Umsätze vor
Symbolbild · KI-generiert

Wildberger begründet seinen Vorschlag mit den Folgen der KI-Entwicklung für die Arbeitswelt. Nach seiner Einschätzung kann KI das Wirtschaftswachstum erhöhen und langfristig auch zu mehr Beschäftigung führen. Gleichzeitig würden sich Berufe verändern. Für betroffene Beschäftigte könnten deshalb etwa Umschulungen erforderlich werden, deren Finanzierung Wildberger auch den Unternehmen zuweist, die von KI profitieren. Eine Steuer auf deren Umsätze soll nach seiner Vorstellung Mittel für diesen Wandel bereitstellen.

Mit dem Vorschlag knüpft Wildberger an Forderungen von Microsoft-Gründer Bill Gates an. Gates spricht sich seit Längerem für eine Besteuerung von Robotik und KI aus. Als Begründung führt er mögliche Arbeitsplatzverluste und eine zunehmende Ungleichheit durch Automatisierung an. Eine solche Abgabe soll aus seiner Sicht außerdem den finanziellen Anreiz verringern, menschliche Arbeitskräfte durch Maschinen zu ersetzen.

Über eine Besteuerung der KI-Branche wurde auch innerhalb der Bundesregierung diskutiert. Anfang September befasste sich die SPD-Bundestagsfraktion bei einer Klausurtagung mit einer möglichen Übergewinnsteuer für KI-Konzerne. Im abschließenden Beschlusspapier erwähnte sie eine faire Besteuerung in zwei von elf Punkten, blieb dabei aber allgemein. Konkreter wurde die Fraktion bei der Gewerbesteuer für Rechenzentren: Sie soll so ausgestaltet werden, dass deren Standorte stärker an den Einnahmen beteiligt werden. Derzeit richtet sich der kommunale Anteil an den vor Ort gezahlten Arbeitslöhnen. Deshalb können Gemeinden trotz hoher Investitionen vergleichsweise wenig Gewerbesteuer aus Rechenzentren erhalten, wenn dort nur wenige Menschen arbeiten.

Neben der Finanzierung des Arbeitsmarktumbaus sprach Wildberger über die technologische Eigenständigkeit Deutschlands und Europas. Eine Abhängigkeit im Bereich Deep-Tech bezeichnete er als Risiko. Zugleich verwies er auf Anbieter wie Black Forest Lab, Aleph Alpha und Mistral. Außerdem sagte er, in diesem Jahr seien so viele Start-ups wie nie gegründet worden, besonders im KI-Bereich. Wie eine Steuer auf KI-Umsätze konkret ausgestaltet werden könnte, geht aus seinem Vorschlag nicht hervor.

War der Artikel hilfreich?
Frag Aiory dazu Aiory liest den Artikel und beantwortet deine Fragen dazu.

Quellen

KI-erstellter Artikel: Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa die Seite des Herstellers), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung gibt sie nicht ab. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung. Fehler? Sag uns im Discord Bescheid.

Alle KI-Meldungen live im Discord Die wichtigsten auch auf X und Bluesky.

← Alle KI-News

Fragen? Einfach mitreden – im Discord.

Discord ist ein kostenloser Gruppenchat. Dort kannst du nachfragen, was eine Meldung bedeutet, eigene Fragen stellen und dich mit anderen austauschen – ganz ohne Vorwissen. Wir fangen gerade erst an: Schau gern vorbei und sag Hallo.