Im Mittelpunkt stehen Inhalte zu Ereignissen in der Öffentlichkeit, die für Nachrichten relevant sind. Stefan Voß von dpa soll zeigen, wie sich mit Logik und Spürsinn prüfen lässt, ob real wirkende Bilder und Videos tatsächliche Personen und belegbare Sachverhalte darstellen oder durch Künstliche Intelligenz erzeugt wurden. Die Veranstaltung ist für Montag, den 7. Dezember 2026, von 12:30 bis 13:30 Uhr angesetzt.
Der Impuls richtet sich an Menschen, die KI-generierte Inhalte im journalistischen Prozess besser einordnen möchten. Laut dpa-Akademie sollen Einsteiger einen ersten Überblick erhalten; Recherche-Profis können vertiefende Hinweise mitnehmen. Als Ansatz wird ein kritischer Blick auf KI-Erkennungstools genannt, deren Zuverlässigkeit laut Beschreibung eingeschränkt ist. Die letzten 15 Minuten sind für Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum vorgesehen.
Als Referent ist Stefan Voß angekündigt. Er arbeitet seit 1998 als Journalist bei dpa und war mehr als zehn Jahre als Auslandskorrespondent tätig, darunter als Büroleiter in Moskau. Außerdem arbeitet er seit Langem als Social-Media- und Verifikationsexperte. In seiner derzeitigen Rolle als Verification Officer bringt er diese Erfahrung laut dpa-Akademie in Schulungen und Beratungsprojekte ein.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Durchführung erfolgt über MS Teams. Moderiert wird die Session von Marcus Heumann, dem Leiter der dpa-Akademie. Das Angebot verbindet damit eine Einführung in die Prüfung KI-generierter Inhalte mit einer Fragerunde. Im Fokus steht die journalistische Verifikation öffentlich relevanter Bilder und Videos, nicht der Einsatz eines bestimmten Erkennungstools.
