Die neue Suite deckt laut thinkcell mehrere Schritte der Präsentationserstellung ab: Recherche, Brainstorming, Ideenfindung und Strukturierung ebenso wie Datenanalyse, Folien- und Diagrammerstellung, die Entwicklung von Überschriften sowie Text- und Layoutbearbeitung. Auch Übersetzungen in mehr als 70 Sprachen gehören zum vorgesehenen Funktionsumfang. Das Angebot richtet sich damit nicht nur auf den ersten Entwurf einer Folie, sondern auf einen längeren Arbeitsablauf.
Nutzer können im integrierten Chat das Ziel und die Kernaussagen einer Folie beschreiben und unterstützende Daten, Dokumente oder Bilder einbringen. Daraus erstellt die AI Suite laut Unternehmen zunächst einen bearbeitbaren Folienentwurf. Er soll die Aufgabe der Folie innerhalb der Präsentation, ihre Kernbotschaften, relevante Datenquellen und passende Vorschläge zur Visualisierung enthalten. Nutzer können diesen Entwurf überarbeiten und freigeben, bevor daraus eine fertige Folie entsteht.
Die fertigen Folien sollen den Folienmaster und die Gestaltungsrichtlinien der jeweiligen Präsentation übernehmen und in PowerPoint vollständig bearbeitbar bleiben. thinkcell stellt die AI Suite als vereinfachtes Paket für KI-gestützte Folienerstellung und den gesamten Präsentationsprozess vor. Das Unternehmen bietet weiterhin auch thinkcell Essentials und thinkcell Suite für Kunden an, die keine KI nutzen möchten. thinkcell AI Suite Plus ist als erweitertes Angebot für Teams mit hohem KI-Nutzungsvolumen vorgesehen.
Der Start folgt auf eine im Vormonat eingeführte überarbeitete Markenidentität. thinkcell wurde 2002 in Berlin gegründet. Nach Angaben des Unternehmens nutzen mehr als 35.000 Unternehmen und 1,3 Millionen zahlende Nutzer die Software; dazu zählten alle zehn weltweit führenden Beratungsunternehmen. Konkrete Preise oder Angaben zur Verfügbarkeit einzelner Funktionen macht thinkcell in der Produktankündigung nicht.
