Die neue Version trägt die Nummer 11.0.1054.0 und steht zum Download bereit. Bestehende Nutzer können über die interne Update-Funktion nach der Aktualisierung suchen. Technisch unterstützt die Anwendung nun ARM- und x64-Systeme, verwendet einen aktualisierten Chromium-Renderkern und kommt unter Windows mit einem MSIX-Installer. Unter macOS ist die Integration mit AppleScript und der Spotlight-Suche hinzugekommen.
Zu den KI-Funktionen zählen ein Assistent zum Verfassen und Zusammenfassen von E-Mails, Schnellantworten und die Erkennung von Aufgaben oder Terminen in Nachrichtentexten. Auch Suchanfragen in natürlicher Sprache sind möglich. Nutzer können einen persönlichen Schreibstil hinterlegen und einen eigenen KI-Anbieter mit einem selbst mitgebrachten API-Schlüssel einbinden. eM Client 11 unterstützt außerdem das Model Context Protocol (MCP). Die KI-Werkzeuge sind laut den Angaben zur Version zahlenden Nutzern vorbehalten.
Für die Bedienung gibt es eine Befehlspalette, die Funktionen per Tastatur erreichbar macht. Wichtige E-Mails lassen sich oben in der Liste anpinnen. Neben bisherigen Chat-Protokollen unterstützt der Client nun Matrix. Regeln können über eine Bibliothek verwaltet, in natürlicher Sprache formuliert und alle 10 Minuten oder beim Archivieren ausgeführt werden. Antworten lassen sich automatisch im Ordner der ursprünglichen Nachricht ablegen.
Auch der Kalender wurde erweitert: Ganztägige Termine werden durchgehend angezeigt, mehrere Zeitzonen und Erinnerungen pro Termin oder Aufgabe sind möglich. Der Organisator eines Termins wird übersichtlich aufgeführt. Für Synchronisation stehen der eM Sync Service und Microsoft Graph bereit. Hinzu kommen acht neue Themes, eine Erkennung von Gmail-Drosselungen sowie die Möglichkeit, bei Geburtstagen das Geburtsjahr auszublenden.
