Die Veranstaltung findet im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium statt. Auf dem Programm stehen Einblicke in Entwicklungsarbeit aus Bereichen wie Optik, Elektronik, Luft- und Raumfahrt, Getränkeproduktion und Zahntechnik. CADFEM richtet sich mit der Konferenz an Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Verantwortliche in der Entwicklung. Im Mittelpunkt steht, wie KI Arbeitsabläufe verändert und in Produkte integriert wird.
CADFEM beschreibt KI als Werkzeug, das Entwicklungsprozesse unterstützen soll. Nach Darstellung des Unternehmens bleibt dabei die Verbindung mit klassischem Engineering, Halbleitertechnologie und physikbasierter Simulation wichtig. Die Konferenz soll anhand von Praxisbeispielen zeigen, wie Unternehmen, Mittelständler, Start-ups und Studierende Simulationen einsetzen und in Digital-Engineering-Prozesse einbinden.
Ein Bezugspunkt für das Thema ist die Übernahme des Simulationssoftware-Anbieters Ansys durch Synopsys im Juli 2025. CADFEM wertet den Zusammenschluss als Hinweis darauf, dass Halbleitertechnologie und physikbasierte Simulation in der Produktentwicklung stärker zusammengedacht werden. Synopsys-CEO Sassine Ghazi nimmt an der Konferenz teil; insgesamt sind mehr als 120 Vortragende aus Industrie und Forschung angekündigt.
Neben Vorträgen sind Workshops und eine CAE-Fachausstellung vorgesehen. Dort wollen unter anderem Deutsche Telekom, Synopsys und Rohde & Schwarz sowie Hochschulen Technologien und Simulationsprojekte vorstellen. Die Veranstaltung bietet außerdem Möglichkeiten zum Austausch mit Fachleuten. Informationen zum Programm und zur Anmeldung stellt CADFEM auf der Konferenz-Website bereit. Das Unternehmen wurde 1985 in Deutschland gegründet und betreut nach eigenen Angaben mit seinen Ländergesellschaften mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa, Indien und Südostasien.
