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Vier Schritte helfen, KI-Antworten für Forschung zu prüfen

KI-Werkzeuge können akademische Recherche unterstützen, liefern aber nicht immer korrekte Informationen. Bibliothekarinnen und Bibliothekare empfehlen, das passende Werkzeug auszuwählen, Antworten kritisch zu hinterfragen und Aussagen bis zu ihren Ursprungsquellen zurückzuverfolgen.

Symbolbild: Vier Schritte helfen, KI-Antworten für Forschung zu prüfen
Symbolbild · KI-generiert

KI-Werkzeuge unterscheiden sich unter anderem durch ihre Trainingsdaten und Algorithmen und eignen sich daher nicht automatisch für dieselben Aufgaben. ChatGPT kann zu Beginn einer Recherche Übersichten und Zusammenfassungen liefern. Für die Suche und Prüfung begutachteter Forschung kommen etwa Primo Research Assistant oder Scopus AI infrage. Auch LeapSpace und Consensus beziehen ihre Daten laut der beschriebenen Einordnung aus begutachteter wissenschaftlicher Forschung. Das ersetzt jedoch nicht die Prüfung ihrer Antworten. Bewertungen von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren sowie der Online-Test ROBOT können bei der Auswahl helfen.

Ein weiterer Schritt ist, Antworten durch Rückfragen zu überprüfen. Du kannst ein KI-Werkzeug bitten, seine Informationsgrundlage und Sicherheit einzuschätzen, mögliche Lücken zu benennen oder den Gedankengang zu erläutern. Auch die Formulierung der Frage spielt eine Rolle: Eine neutral gehaltene Frage zu Forschung über soziale Medien und Angst kann andere Antworten ergeben als eine Frage, die bereits voraussetzt, dass soziale Medien Angst auslösen. Zudem sollten Nutzende darauf achten, ob eine Antwort vor allem die eigenen Erwartungen bestätigt.

Behauptungen lassen sich anschließend zu den ursprünglichen Quellen zurückverfolgen. Dazu kannst du zunächst nach Belegen fragen, die angegebenen Quellen selbst aufrufen und prüfen, ob sie die Aussage im passenden Zusammenhang stützen. Auch Autorenschaft und Fachkenntnis sind relevant. Fehlen Belege oder tragen die genannten Quellen die Behauptung nicht, empfehlen die Forschenden, weitere glaubwürdige Quellen heranzuziehen, etwa über Google oder eine Bibliotheksdatenbank. Als Alternative lässt sich direkt in Bibliotheksdatenbanken recherchieren.

Schließlich können auch Probleme auffallen, die schwerer zu erkennen sind: Eine KI-Antwort kann wichtige Perspektiven auslassen oder verzerrte Informationen enthalten. Die Verantwortung für die Recherche bleibt deshalb bei den Forschenden. Die Empfehlungen beziehen sich auf den Einsatz von KI bei akademischer Recherche; sie machen zugleich deutlich, dass auch Antworten aus Werkzeugen mit wissenschaftlichen Datenbeständen einzeln geprüft werden sollten.

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💡 Tipp: Wenn du KI für eine akademische Recherche nutzt, bitte um Belege und prüfe die verlinkten Ursprungsquellen im jeweiligen Zusammenhang.

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Quellen

KI-erstellter Artikel: Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa die Seite des Herstellers), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung gibt sie nicht ab. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung. Fehler? Sag uns im Discord Bescheid.

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