Shopping Assistant zeigt sich auf der Produktseite im In-App-Browser von TikTok als Chatfenster. Interessierte können dort Fragen zum beworbenen Produkt stellen. Die KI-Antworten stützen sich auf Informationen, die der Händler bereitstellt. Anschließend können Nutzerinnen und Nutzer auf der Website des Händlers weiter zum Checkout gehen, ohne den In-App-Browser zu verlassen.
Buy Direct setzt beim Bezahlvorgang an. Die Lösung bietet einen nativen Checkout mit gespeicherten Zahlungsmitteln und Adressen sowie In-App-Sendungsverfolgung. TikTok beschreibt den Kauf als Ein-Klick-Vorgang. Händler bleiben laut TikTok Merchant of Record. Für Buy Direct ist eine Integration mit dem Universal Commerce Protocol (UCP) erforderlich. Als angebundene Commerce- und Zahlungspartner nennt TikTok unter anderem Salesforce, Shopify, Shoplazza und Stripe.
Mit Lead Agent richtet sich TikTok an Werbetreibende, deren Angebote längere Entscheidungswege haben. Der KI-Agent kann Fragen beantworten, Interessenten qualifizieren und Kontaktdaten mit entsprechender Einwilligung erfassen. Für die Einrichtung erstellen Werbetreibende eine anpassbare Knowledge Base mit freigegebenen Markeninformationen, etwa zu Angeboten, häufigen Fragen und Teilnahmebedingungen. So soll der Agent auf Anliegen potenzieller Leads eingehen können, statt nur ein statisches Formular bereitzustellen.
TikTok ordnet die drei Lösungen unterschiedlichen Abschnitten der Kundenreise zu: Shopping Assistant unterstützt bei Produktfragen, Buy Direct beim Abschluss eines Kaufs und Lead Agent bei komplexeren Anfragen, die nicht unmittelbar in einem Warenkorb enden. Die beschriebenen Funktionen betreffen damit sowohl den Handel als auch die Leadgenerierung. TikTok stellt sie als KI-gestützte Werbelösungen vor; konkrete Angaben zu Verfügbarkeit oder Einsatzbedingungen macht die vorliegende Beschreibung nicht.
