Pimax will die Crystal Pro in zwei Ausführungen anbieten: Das Headset ohne 60G-AirLink-Antennen soll 1.299 Euro kosten, das Set mit Antennen und Dongle 1.799 Euro. Ein separates Nachrüstkit mit den Antennen ist für 559 Euro vorgesehen. Aktuell können Interessierte für 0,95 Euro einen Platz in der Warteschlange reservieren. Dafür stellt Pimax einen Bonus von 20 US-Dollar auf das Headset beziehungsweise 50 US-Dollar auf das Bundle in Aussicht.
Das Headset soll pro Auge eine Auflösung von 2880 × 2880 Pixeln bieten. Es nutzt asphärische Linsen; über die Eye-Relief-Verstellung lässt sich ihr Abstand zu den Augen verändern. Laut den aufgeführten technischen Daten unterstützt das Gerät Dynamic Foveated Rendering mit 120 Hz. Zum Lieferumfang gehören Off-Ear-Lautsprecher, ein externer kabelgebundener Akku mit 16.000 mAh und Wi-Fi 6E. Ein DMAS-2.0-Audio-Upgrade ist optional.
Für drahtloses PCVR ist neben Wi-Fi-Streaming eine optionale 60G-AirLink-Verbindung vorgesehen. Pimax nennt dafür zwei Antennen im Raum und zwei am Headset, die gemeinsam im 2×2-MIMO-Verfahren arbeiten. Die Übertragung soll bis zu 6 Gbit/s erreichen; Pimax gibt eine zusätzliche Latenz von unter 2 ms an. Beim Native Foveated Streaming werde der betrachtete Bildbereich ohne verlustbehaftete Kompression übertragen. Pimax zufolge können dadurch knapp 10 ms eingespart werden.
Die Crystal Pro soll außerdem Android- und OpenXR-Apps ohne Streaming-PC ausführen können. Dafür ist ein Snapdragon XR2 Gen 1 verbaut. Pimax führt SLAM 2.0 für Inside-out-Tracking auf; Lighthouse-Tracking soll mit einer wechselbaren Gesichtsplatte optional möglich sein. Der Standalone-Betrieb ist damit eine zusätzliche Funktion neben dem PCVR-Einsatz. Angaben zu RAM und Flash-Speicher stehen noch aus.
