Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich KI-Systeme absichern und überprüfen lassen, sobald sie interne Dokumente abrufen, Code für den Produktionseinsatz erzeugen oder selbstständig Werkzeuge nutzen. Die Diskussion soll beleuchten, welche Zugriffe und Handlungen erlaubt sind, wie Ergebnisse kontrolliert werden und wer bei Fehlern verantwortlich bleibt. InfoQ beschreibt die Veranstaltung als Live-Panel mit fünf Praktikern, die KI-Systeme entwickeln, absichern oder betreiben.
Ein Themenblock behandelt die Autonomie von Agenten: Welche Aufgaben können sie ohne menschliche Zustimmung übernehmen, und an welchen Stellen braucht es eine Freigabe? Außerdem geht es darum, wie Teams KI-generierte Änderungen prüfen, bevor sie in CI-Prozesse gelangen oder produktiv eingesetzt werden. Dabei sollen auch Berechtigungen, Prüfstellen und Governance im Software-Lieferprozess zur Sprache kommen.
Weitere Schwerpunkte sind der Umgang mit sensiblen oder regulierten Daten sowie die Risiken, die Teams vor dem Einsatz modellieren sollten. Auch Production RAG wird behandelt. Lan Chu bringt dazu Erfahrungen aus dem Aufbau produktiver KI-Systeme mit mehr als 10.000 Dokumenten ein. Die Diskussion soll außerdem vermitteln, welche Architektur- und Betriebspraktiken über kontrollierte Demonstrationen hinaus funktionieren und wie sich der Bedarf an strengeren Kontrollen intern begründen lässt.
Moderiert wird das Panel von Hien Luu. Mit ihm diskutieren Katharine Jarmul, Zichuan Xiong, Premanand Chandrasekaran und Lan Chu. Die Teilnehmenden können Fragen vorab über ein Freitextfeld bei der Anmeldung oder während der Sitzung über die Q&A-Funktion von Zoom einreichen. Laut InfoQ bereiten Moderator und Panelgäste gemeinsam erste Fragen vor. Wer sich anmeldet, erhält auch eine Aufzeichnung und kann die Diskussion daher später ansehen.
