Google stellt mit Playground eine browserbasierte Plattform vor, auf der sich eigene Spiele über eine dialogbasierte Texteingabe gestalten lassen. Nutzer können mit einer leeren Fläche beginnen, vorgegebene Einstiege abwandeln oder sich durch geführte Schritte unterstützen lassen. Änderungen an Spielregeln, Figuren, Physik und Umgebung sollen sich ebenfalls per Eingabe vornehmen und direkt testen lassen.
Erstellte Spiele können privat bleiben, über einen teilbaren Link an andere geschickt oder in der öffentlichen Explore-Galerie veröffentlicht werden. Playground bietet außerdem Multiplayer-Funktionen in ausgewählten Genres und Bestenlisten innerhalb der Spiele. Ein Play Games-Profil ermöglicht einen eigenen Nutzernamen, das Markieren beliebter Spiele und das Folgen von Spieleentwicklern. Google zufolge berücksichtigt die Galerie Spielerbewertungen und Spielaktivität; veröffentlichte Titel durchlaufen Sicherheitsprüfungen nach den Community-Richtlinien und können gemeldet werden.
Da Playground im Browser läuft, lassen sich die Spiele laut Google auf Smartphones und Laptops spielen. Der Zugang zur Erstellung wird stufenweise entsprechend der Google-One-Mitgliedschaft freigeschaltet. Zum Start ist Playground unter playground.google für Nutzer in den USA verfügbar, die mindestens 18 Jahre alt sind. Google bezeichnet das Angebot als frühes Experiment, das gemeinsam mit der Community weiterentwickelt werden soll.
Für fortgeschrittene Projekte kündigt Google eine spätere Anbindung an Unity Spark an. Damit sollen professionellere Spielmechaniken, hochauflösende 3D-Grafik und die Unity-Laufzeitumgebung verfügbar werden. Unity Spark befindet sich derzeit in Tests; eine geschlossene Beta soll folgen. Einen konkreten Termin nennt Google nicht. Die angekündigte Integration ist damit noch nicht Teil des aktuellen Angebots.
