Der Dokumentarfilm von Philipp Grüll ist eine Produktion von BR und ARTE aus Deutschland aus dem Jahr 2026. Im Mittelpunkt stehen drei Wegbereiter moderner künstlicher Intelligenz: Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und Yann LeCun. Alle drei haben den Turing Award erhalten. Der Film nimmt ihre unterschiedlichen Einschätzungen zu möglichen Gefahren fortschrittlicher KI in den Blick. LeCun hält die Risiken für beherrschbar; Hinton und Bengio zählen zu den prominenten Stimmen, die vor der Technologie warnen, an deren Entwicklung sie selbst beteiligt waren.
Neben den drei Forschern kommen ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führender Unternehmen zu Wort, die Bedenken äußern. Forschungsteams zeigen, wie KI-Systeme Sicherheitsmechanismen umgehen. Außerdem berichten Eltern, deren Kinder nach Angaben des Films von den Folgen der Nutzung von KI-Chatbots betroffen waren. Damit verbindet die Dokumentation Perspektiven aus der Forschung und der Unternehmenswelt mit Berichten von Familien. Die Darstellung kreist um die Frage, ob Menschen die Kontrolle über immer leistungsfähigere Maschinen behalten können.
Die Erstausstrahlung beginnt am 17. November 2026: Der Film ist ab diesem Tag auf arte.tv verfügbar und wird um 20.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt. Ab dem 18. November steht er in der ARD Mediathek bereit. Im Ersten ist die Ausstrahlung für den 23. November 2026 um 23.35 Uhr angekündigt. Die Laufzeit beträgt 90 Minuten. Der Film behandelt damit sowohl die Entwicklung der Technologie als auch die Warnungen vor ihren möglichen Fähigkeiten und katastrophalen Risiken, wie sie von Beteiligten und Betroffenen im Film thematisiert werden.
