Mit Protect 7.3 lässt sich festlegen, wie lange Videomaterial in voller Qualität gespeichert bleibt. Danach werden ältere Aufnahmen automatisch in einer niedrigeren Qualitätsstufe abgelegt. So soll der vorhandene Speicher länger ausreichen, ohne dass sofort zusätzliche Laufwerke nötig werden. Ubiquiti kombiniert die neue Aufbewahrungsregel mit Super Encoding; gemeinsam sollen die Funktionen den Speicherbedarf über mehrere Kameras hinweg verringern. Konkrete Angaben zur möglichen Einsparung macht Ubiquiti in der Beschreibung des Updates nicht.
Teleport kann nun auch unterstützte Überwachungskameras an entfernten Standorten anbinden. Diese können Aufzeichnungen direkt an ein zentrales UniFi Cloud Gateway oder einen NVR übertragen. Eine eigene UniFi-Konsole oder ein Gateway am Kamerastandort ist dafür laut Ubiquiti nicht erforderlich. Die Neuerung richtet sich damit an Installationen, bei denen Kameras auf mehrere Standorte verteilt sind.
Auch die Video Wall erhält eine neue Funktion: Über eine Zeitleiste können Nutzer aus der Dashboard-Übersicht zwischen dem Livebild und früheren Ereignissen wechseln, statt dafür zunächst eine einzelne Kameraansicht zu öffnen. Der Sensor Manager wurde für eine schnellere Übersicht über registrierte Aktivitäten überarbeitet. Außerdem können identifizierte Personen bei der Personenerkennung jetzt per Drag-and-Drop zugeordnet werden.
Protect 7.3 bindet zudem eine native Shopify-App ein, die Sicherheitsaufnahmen mit Abläufen im Einzelhandel verknüpfen soll. Ubiquiti verteilt das Update schrittweise an kompatible Konsolen. Ob es bereits verfügbar ist, lässt sich in der jeweiligen UniFi-Verwaltung prüfen.
