Advanced Shader Delivery (ASD) lädt Shader-Inhalte eines Spiels vorab, damit beim Start weniger Wartezeit entsteht. Microsoft will die Unterstützung im weiteren Verlauf des Monats mit neuen Grafiktreibern auf zusätzliche Hardware bringen. Bislang war die Funktion auf PCs mit AMD-RDNA-Grafikkarten beschränkt. Voraussetzung bleibt Windows 11 ab Version 24H2.
Unterstützt werden sollen Nvidia-GeForce-RTX-Grafikkarten ab der RTX-20-Serie. Bei Intel nennt Microsoft die Arc-B-Serie, darunter B570 und B580, sowie integrierte GPUs in Intel Core Ultra Series 2 und 3. Auch die Adreno-Grafikeinheiten der neuen Qualcomm-Snapdragon-X2-Prozessoren sollen ASD erhalten. Die Verfügbarkeit hängt damit sowohl von der Grafikhardware als auch von passenden Treibern ab.
Als erstes Spiel mit der Funktion ist Gears of War: E-Day vorgesehen. Microsoft zufolge soll das Vorabladen der Shader dort nur wenige Sekunden dauern; beim ersten Spielstart könne sich die Wartezeit dadurch um bis zu 95 Prozent verkürzen. Das ist eine Angabe für dieses Spiel und keine allgemeine Zusage für alle Titel. Später soll ASD auch Call of Duty: Modern Warfare 4 und weitere Spiele unterstützen.
Damit die Funktion in einem Spiel greift, müssen auch dessen Entwickler ASD unterstützen. Microsoft richtet sich deshalb mit einem Aufruf an Spieleentwickler. Für PC-Spielerinnen und -Spieler empfiehlt das Unternehmen aktuelle Grafiktreiber. Ob ASD bei einem konkreten Spiel verfügbar ist, hängt davon ab, ob der Titel das Feature integriert und die verwendete GPU samt Treiber unterstützt.
